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«Die Schweiz sollte Kontingentflüchtlinge aufnehmen»

Nach der Tragödie von Lampedusa fordern viele Politiker und Beobachter ein Umdenken – auch in der Schweiz. WOZ-Journalist Kaspar Surber über die «Festung Europa», die er in einem Buch beschrieben hat.

Anna Jikhareva
Auf dem Weg: Die Überlebenden der erneuten Tragödie von Lampedusa in einem Fahrzeug der maltesischen Polizei. (12. Oktober 2013)
Auf dem Weg: Die Überlebenden der erneuten Tragödie von Lampedusa in einem Fahrzeug der maltesischen Polizei. (12. Oktober 2013)
AFP
Sie musste das Unglück miterleben: Rettungskräfte bringen ein kleines Mädchen in Sicherheit. (12. Oktober 2013)
Sie musste das Unglück miterleben: Rettungskräfte bringen ein kleines Mädchen in Sicherheit. (12. Oktober 2013)
Keystone
Überlebten die Havarie: Ein Kind und ein Mann im Polizeibus. (12. Oktober 2013)
Überlebten die Havarie: Ein Kind und ein Mann im Polizeibus. (12. Oktober 2013)
Keystone
Auf Malta: Polizisten bringen die Geretteten zu ihren Unterbringungsstätten. (12. Oktober 2013)
Auf Malta: Polizisten bringen die Geretteten zu ihren Unterbringungsstätten. (12. Oktober 2013)
AFP
Über 30 Tote: Maltesische Rettungskräfte bergen nach dem erneuten Unglück vor Lampedusa eine Leiche. (12. Oktober 2013)
Über 30 Tote: Maltesische Rettungskräfte bergen nach dem erneuten Unglück vor Lampedusa eine Leiche. (12. Oktober 2013)
AFP
Über 140 Flüchtlinge haben überlebt: Ein maltesischer Polizist mit einem geretteten Kind. (12. Oktober 2013)
Über 140 Flüchtlinge haben überlebt: Ein maltesischer Polizist mit einem geretteten Kind. (12. Oktober 2013)
AFP
In Sicherheit: Einer der Überlebenden – gerettet vom maltesischen Militär. (12. Oktober 2013)
In Sicherheit: Einer der Überlebenden – gerettet vom maltesischen Militär. (12. Oktober 2013)
AFP
Auf dem Weg ins Krankenhaus: Ein Junge wird von den Ärzten in ein Krankenhaus auf der Mittelmeerinsel Lampedusa gebracht. (11. Oktober 2013)
Auf dem Weg ins Krankenhaus: Ein Junge wird von den Ärzten in ein Krankenhaus auf der Mittelmeerinsel Lampedusa gebracht. (11. Oktober 2013)
AP
200 Menschen konnten in Sicherheit gebracht werden: Ein Screenshot eines Videos zeigt erste Bilder der Rettungsaktion. (11. Oktober 2013)
200 Menschen konnten in Sicherheit gebracht werden: Ein Screenshot eines Videos zeigt erste Bilder der Rettungsaktion. (11. Oktober 2013)
Keystone
Unter den ertrunkenen Flüchtlingen hat es auch Frauen und Kinder: Helfer bergen Menschen aus dem Wasser. (11. Oktober 2013)
Unter den ertrunkenen Flüchtlingen hat es auch Frauen und Kinder: Helfer bergen Menschen aus dem Wasser. (11. Oktober 2013)
Keystone
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Moreno Colombo, Bürgermeister von Chiasso an der italienischen Grenze, fühlt sich vom Bund im Stich gelassen, weil viele Flüchtlinge aus Italien kommen – und in Chiasso bleiben. Ein berechtigter Vorwurf? Vermutlich ist die Situation für Chiasso tatsächlich nicht einfach, allerdings nicht, weil zu viele Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Das Problem ist vielmehr, dass die Asylinfrastruktur massiv abgebaut worden ist in den letzten Jahren. Um die Flüchtlinge also aufzunehmen, braucht es eine bessere Infrastruktur, da steht die Politik in der Pflicht.

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