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«Die Schweiz sollte Kontingentflüchtlinge aufnehmen»

Nach der Tragödie von Lampedusa fordern viele Politiker und Beobachter ein Umdenken – auch in der Schweiz. WOZ-Journalist Kaspar Surber über die «Festung Europa», die er in einem Buch beschrieben hat.

Auf dem Weg: Die Überlebenden der erneuten Tragödie von Lampedusa in einem Fahrzeug der maltesischen Polizei. (12. Oktober 2013)
Auf dem Weg: Die Überlebenden der erneuten Tragödie von Lampedusa in einem Fahrzeug der maltesischen Polizei. (12. Oktober 2013)
AFP
Ein Gabelstapler transportiert Särge von Opfern des Bootsunglücks. (13. Oktober 2013)
Ein Gabelstapler transportiert Särge von Opfern des Bootsunglücks. (13. Oktober 2013)
Keystone
In stürmischer See gekentert: Für viele Flüchtlinge kam die Hilfe zu spät. (11. Oktober 2013)
In stürmischer See gekentert: Für viele Flüchtlinge kam die Hilfe zu spät. (11. Oktober 2013)
Keystone
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Moreno Colombo, Bürgermeister von Chiasso an der italienischen Grenze, fühlt sich vom Bund im Stich gelassen, weil viele Flüchtlinge aus Italien kommen – und in Chiasso bleiben. Ein berechtigter Vorwurf? Vermutlich ist die Situation für Chiasso tatsächlich nicht einfach, allerdings nicht, weil zu viele Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Das Problem ist vielmehr, dass die Asylinfrastruktur massiv abgebaut worden ist in den letzten Jahren. Um die Flüchtlinge also aufzunehmen, braucht es eine bessere Infrastruktur, da steht die Politik in der Pflicht.

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