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Die Schweizer Forscher zahlen den Preis

Mit Horizon 2020 hat die EU gegenüber der Schweiz ein Exempel statuiert. Nun zeigt sich: Die später ausgehandelte Zwischenlösung kam für Dutzende Forscher zu spät.

Gehirnforschung in Genf: Schweizer Wissenschaftler fühlen sich seit dem 9. Februar benachteiligt. Foto: Amélie Benoist (Prisma)
Gehirnforschung in Genf: Schweizer Wissenschaftler fühlen sich seit dem 9. Februar benachteiligt. Foto: Amélie Benoist (Prisma)

Das Mail aus der Schweiz verbreitete sich im Februar rasch in Europa. «Horizon 2020: Derzeit keine Assoziierung der Schweiz» lautete der Betreff. Wer sich mit Schweizer Wissenschaftlern für Fördergelder des EU-Programms Horizon 2020 bewerben wolle, müsse bedenken, dass die Schweizer Kollegen nur noch Drittstaatsangehörige seien. Der Hintergrund des Mails ist bekannt: Nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative der SVP am 9. Februar hatte die EU die Verhandlungen über eine gleich­berechtigte Teilnahme der Schweiz am Forschungsprogramm Horizon 2020 und am Austauschprogramm Erasmus+ suspendiert.

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