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Die seltsame Vergabepraxis des Bundesamts für Migration

Die Indizien verdichten sich, dass das Bundesamt für Migration die Mandate für die gescheiterte Reform widerrechtlich vergeben hat. Die federführende Beratungsfirma steht nach wie vor im Sold des Bundes.

Die gescheiterte Reorganisation des Bundesamts für Migration (BFM) hat nicht nur organisatorische, sondern auch politische und möglicherweise juristische Folgen. Die Aufträge an die Beratungsfirmen Rexult und Mehrsicht wurden nämlich in zehn Mandate unterteilt, wie das BFM jüngst in einer Interpellationsantwort aufzeigte. Konkurrenten von Rexult und Mehrsicht konnten jeweils nur für die ersten Aufträge offerieren, danach erteilte das BFM die Mandate per «freihändiger Vergabe» direkt an die beiden Firmen – eine beliebte Variante, um eine öffentliche Ausschreibung zu umgehen. Es ist nicht das erste Mal, dass das Amt wegen seiner Auftragspraxis in der Kritik steht.

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