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Die Skos in linker Hand

Die Konferenz für Sozialhilfe suchte auch nach bürgerlichen Kandidaten für das vakante Präsidium. Da sich solche nicht meldeten, fiel die Wahl auf die Grüne Therese Frösch und den Berner Felix Wolffers.

Therese Frösch ist gelernte Sozialarbeiterin und war 12 Jahre lang in der Berner Stadtregierung tätig. Foto: Miriam Elias (EQ-Images)
Therese Frösch ist gelernte Sozialarbeiterin und war 12 Jahre lang in der Berner Stadtregierung tätig. Foto: Miriam Elias (EQ-Images)

Felix Wolffers und Therese Frösch sind lange genug im Geschäft, um zu wissen, was sie erwartet. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) und deren abtretender Präsident Walter Schmid stehen immer dann in der Kritik, wenn Fälle von missbräuchlichem Sozialhilfebezug öffentlich werden oder die Kosten der materiellen Existenzsicherung ansteigen. Dass ausgerechnet zwei Linke aus der rot-grünen Stadt Bern das Skos-Präsidium übernehmen sollen, wird die Gegner der Skos nicht besänftigen. Der Rorschacher Stadtpräsident und SVP-Nationalrat Thomas Müller, der den Austritt seiner Gemeinde aus der Skos veranlasste, hält die Doppelkandidatur «für nicht gerade vertrauensbildend». «In der Aussenwahrnehmung wird die Skos noch politischer als bisher. Aber das muss die Skos selber wissen.» Schmid gehörte keiner Partei an.

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