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Die SP braucht ein Heer von Abweichlern

Die Unzufriedenheit über die drei offiziellen Bundesratskandidaten der SVP reicht bis in die FDP hinein. Doch für eine erfolgreiche Sprengkandidatur brauchten die Linken wohl ein Wunder.

124 Stimmen. So viele Mitglieder der Bundesversammlung muss ein Kandidat hinter sich vereinen, um am Mittwoch Bundesrat zu werden. Die besten Chancen werden Thomas Aeschi und Guy Parmelin eingeräumt, doch vieles deutet darauf hin, dass die SP ein Störmanöver plant. Denn viele Parlamentarier sind mit der Kandidatenauswahl der SVP unzufrieden. Übers Wochenende kursierten die Namen von zahlreichen Sprengkandidaten, konkret Rosmarie Widmer Gysel (SH), Thomas Hurter (SH), Hannes Germann (SH), Heinz Brand (GR), Roland Eberle (TG) und Heinz Tännler (ZG). Tännler und Widmer Gysel haben bereits abgesagt, Brand versprach, eine allfällige Wahl nicht anzunehmen.

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