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Die SP will die politische Anwältin von Gewaltopfern sein

In der öffentlichen Wahrnehmung sind die Sozialdemokraten für einen falsch verstandenen «Täterschutz» mitverantwortlich. Das möchte die Partei nun ändern.

«Ein Opfer soll so viel Geld erhalten, wie für eine Therapie nötig ist», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr.
«Ein Opfer soll so viel Geld erhalten, wie für eine Therapie nötig ist», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr.
Dominique Meienberg

Nach dem Fall Carlos und dem Mord an der Genfer Sozialtherapeutin Adeline sind die Meinungen weitgehend gemacht: Politiker, Kommentatoren und Leserbriefschreiber fordern einen härteren Umgang mit Gewalt- und Sexualstraftätern. Heute würden die Täter auf Kosten der Opfer privilegiert. Für diesen «Täterschutz» werden häufig die linken Parteien und ihre Exekutivpolitiker verantwortlich gemacht. «Die SP war massgeblich an der Aufweichung des Strafrechts beteiligt», sagt etwa der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr.

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