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«Die SRG führt einen öffentlich finanzierten Verdrängungskampf»

Die Verleger wollen den Online-Vormarsch der SRG stoppen. Ihre Forderungen an die Politik stützen sie auf ein Rechtsgutachten, das zeigen soll, dass das SRG-Onlineangebot verfassungswidrig ist.

Über 40 Prozent der Beiträge ohne Multimediabezug: Der Verband Schweizer Medien hat die Beiträge auf Sf.tv auf ihre Konzessionsverträglichkeit hin beobachtet.
Über 40 Prozent der Beiträge ohne Multimediabezug: Der Verband Schweizer Medien hat die Beiträge auf Sf.tv auf ihre Konzessionsverträglichkeit hin beobachtet.
Keystone

«Die SRG will den Fünfer und das Weggli, nämlich Gebühren und Werbegelder», sagt Albert Stäheli, CEO der NZZ. Damit gerate das vorsichtig austarierte Gleichgewicht in der Schweizer Medienszene aus dem Lot. Die Angst der Verleger vor dem Vormarsch der SRG hat seine Gründe: Sollte die SRG Online-Werbung schalten dürfen, würde sie den privaten Medienhäusern in deren Zukunftsmarkt das Wasser abgraben. Ausgeschlossen ist dies nicht: Der Bundesrat befürworte grundsätzlich, dass die SRG in ihrem Online-Angebot Werbung schalten dürfe, teilte dieser im Sommer 2010 mit.

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