Zum Hauptinhalt springen

Die SRG-Kritiker sind angestachelt

Ein ultraknappes Ja zum RTVG bringt kaum Ruhe in die Service-public-Debatte. Drei Punkte, welche die Schweiz nun erst recht beschäftigen.

Er hat verloren, dürfte aber in Sachen Service public nicht so schnell verstummen: Hans-Ulrich Bigler.
Er hat verloren, dürfte aber in Sachen Service public nicht so schnell verstummen: Hans-Ulrich Bigler.
Keystone

Was ist Service public? Einer der Hauptvorwürfe am RTVG war, dass es zwar die Einnahmeseite der SRG regelt, nicht aber deren Auftrag. Klar ist bereits jetzt, dass die SRG-Kritiker weiterhin darauf beharren werden, dass der Service public klarer definiert wird. «Diese Diskussion ist nun lanciert», sagt Hans-Ulrich Bigler, der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands. Auch der GLP-Nationalrat Jürg Grossen ist überzeugt, dass nun die Klärung des Auftrags an erster Stelle steht. Vor einem Jahr hatte der Ständerat den Bundesrat beauftragt, die Service-public-Leistungen der SRG unter Berücksichtigung der Stellung und Funktion privater Rundfunkanbieter zu überprüfen und darzustellen. Der Bericht wird voraussichtlich im Sommer 2016 publiziert und notwendige Grundlagen für die Diskussion liefern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.