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Die störrischen Senioren

Jedes Wahljahr stellen sich die Parteien die gleiche Frage: Wie bringen wir die Alten weg? Dabei schrecken die Parteistrategen auch vor unzimperlichen Methoden nicht zurück.

Seine Frau wäre nicht unglücklich, würde Toni Bortoluzzi (SVP, ZH) im Herbst nicht mehr antreten (da geht es ihr ähnlich wie vielen in der Zürcher SVP). Aber der bald 68-Jährige hat noch immer nicht genug. «Wenn jemand meint, meine Zeit sei abgelaufen, belastet mich das nicht.»
Seine Frau wäre nicht unglücklich, würde Toni Bortoluzzi (SVP, ZH) im Herbst nicht mehr antreten (da geht es ihr ähnlich wie vielen in der Zürcher SVP). Aber der bald 68-Jährige hat noch immer nicht genug. «Wenn jemand meint, meine Zeit sei abgelaufen, belastet mich das nicht.»
Lukas Lehmann, Keystone
Hans Fehr (SVP, ZH) ist 67 Jahre alt und sitzt seit 1995 im Nationalrat. Er will im Herbst noch einmal antreten: «Solange die alten Schlachtrösser noch etwas leisten, sollen sie bleiben.»
Hans Fehr (SVP, ZH) ist 67 Jahre alt und sitzt seit 1995 im Nationalrat. Er will im Herbst noch einmal antreten: «Solange die alten Schlachtrösser noch etwas leisten, sollen sie bleiben.»
Lukas Lehmann, Keystone
Jo Lang sei mit 60 zu alt für den Nationalrat, hiess es bei den Berner Grünen. Er darf nicht mehr kandidieren.
Jo Lang sei mit 60 zu alt für den Nationalrat, hiess es bei den Berner Grünen. Er darf nicht mehr kandidieren.
Lukas Lehmann, Keystone
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Es hatte ja so kommen müssen. Seit einer gefühlten Ewigkeit wird Toni Bortoluzzi, dem 67-jährigen Schreinermeister aus Affoltern am Albis, der Rücktritt aus dem Parlament nahegelegt. Mal subtil, mal ziemlich deutlich. Aber Bortoluzzi, der seit 1991 für die SVP im Nationalrat sitzt, schert sich einen Deut um die Kritik.

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