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Die Stunde der Taktiker

Kurz vor der Bundesratswahl werden Namen möglicher Sprengkandidaten heiss gehandelt. Gesucht wird eine Person, die dem Druck der SVP standhalten könnte.

Sie haben am Mittwoch wieder viel zu tun: Bundesweibel leeren die Wahlurnen auf den Tisch der Stimmenzähler aus.
Sie haben am Mittwoch wieder viel zu tun: Bundesweibel leeren die Wahlurnen auf den Tisch der Stimmenzähler aus.
Monika Flückiger (Keystone)

Übermorgen wird ein neuer Bundesrat gewählt. Wird es ein Kandidat des SVP-Dreiertickets oder doch ein Sprengkandidat? Nähme er die Wahl an, und wie würde die SVP reagieren? Klar ist nur: Wer eine Wahl als nicht Nominierter ­akzeptiere, werde von der Partei aus­geschlossen, bekräftigte SVP-Präsident Toni Brunner in der «SonntagsZeitung». Die SVP würde ihre Mehrheiten dann im Parlament oder im Volk suchen. So habe man eine «pfannenfertige Asylinitiative in der Schublade». Die SVP würde aber weiterhin mit einem Mitglied in der Regierung bleiben.

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