Zum Hauptinhalt springen

Die SVP ist bei den freisinnigen Wählern unbeliebt

Die FDP solle mit der Rechten paktieren, wird vermehrt gefordert. Eine Analyse zeigt nun aber, dass die Wähler der FDP anders ticken.

SVP-Obmann Christoph Blocher unterhält sich im Nationalrat mit FDP-Parteipräsident Philipp Müller. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)
SVP-Obmann Christoph Blocher unterhält sich im Nationalrat mit FDP-Parteipräsident Philipp Müller. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Ist SVP-Obmann Christoph Blocher der wahre Freisinnige im Land? Die Kabale um Markus Somm und die NZZ hat die Debatte neu befeuert, wie weit rechts sich die FDP zu positionieren habe. Der Wunsch des NZZ-Verwaltungsrats, dem FDP-nahen Blatt einen «dezidiert bürgerlichen Kurs» zu verpassen, führte offenbar zur versuchten Installation von ­Blocher-Freund Somm als Chefredaktor. Schon lange mahnen Rechts­intellek­tuelle die «Versöhnung» der FDP mit der SVP an: «Während viele Freisinnige sich fast obsessiv darum bemühen, sich von der SVP zu distanzieren, realisieren sie oft nicht, wie sie sich vom eigenen Gedankengut distanzieren», schrieb Somm erst gestern im Politblog des «­Tages-Anzeigers». In der aufgewühlten Diskussion geht es auch um Handfestes: Die SVP umwirbt die FDP seit Monaten intensiv für Listenverbindungen bei den nächstjährigen Wahlen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.