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Die SVP will ein Zweiklassensystem für ausländische Arbeitskräfte

Den Familiennachzug will die SVP einschränken, dabei aber Hochqualifizierte schonen. Für Gastro Suisse «ein entwürdigendes ­Zweiklassensystem».

Will eine Ausnahme für hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus der EU und Drittstaaten: SVP-Nationalrat und langjähriger Chef des bündnerischen Migrationsamts Heinz Brand.
Will eine Ausnahme für hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus der EU und Drittstaaten: SVP-Nationalrat und langjähriger Chef des bündnerischen Migrationsamts Heinz Brand.
Peter Klaunzer, Keystone

Abgesehen von Zürich und Basel-Stadt hat in der Deutschschweiz bloss noch Zug die Masseneinwanderungsinitiative abgelehnt. Zwar fiel das Resultat mit 50,06 Prozent Nein-Stimmen sehr knapp aus, aber für die konservativ-ländliche Zentralschweiz war dies eine kleine Sensation. Trotz diesem Bekenntnis zum internationalen Wirtschaftsstandort ist man in Zug verunsichert. Denn der allgemein formulierte Wortlaut des Volksbegehrens lässt momentan viel Raum für Spekulationen. So zum Beispiel der Satz: «Der Anspruch auf dauerhaften Aufenthalt, auf Familiennachzug kann beschränkt werden.»

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