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Die Technikgläubigkeit der Grünen

Die Initiative «Grüne Wirtschaft» verspricht Nachhaltigkeit dank Technik und Regulierung. Kritiker fordern andere Massnahmen – und stören sich an der grünen Planwirtschaft.

Grüne Energie für den Kämpfer im Namen der Initiative: Nationalrat Bastien Girod. Foto: Esther Michel
Grüne Energie für den Kämpfer im Namen der Initiative: Nationalrat Bastien Girod. Foto: Esther Michel

Im Initiativtext der «Grünen Wirtschaft» heisst es: «Bis ins Jahr 2050 wird der ökologische Fussabdruck der Schweiz so reduziert, dass er, auf die Weltbevölkerung hochgerechnet, eine Erde nicht überschreitet.» Der ökologische Fussabdruck, auch Footprint genannt, misst den Verbrauch an natürlichen Ressourcen. Er stellt den Verbrauch dem Angebot der Erde gegenüber. In Landfläche ausgedrückt, zeigt er den Ressourcenbedarf einer Person, eines Staates oder der Weltbevölkerung. Nachhaltig wäre ein Fussabdruck mit dem Wert 1 Planet. Aktuell umfasst der Footprint der Weltbevölkerung eine Fläche von 1,6 Planeten. Lebten alle Menschen wie die Schweizer, würde es 3,3 Erden brauchen.

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