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«Die Therme war eine todgeweihte Braut»

Remo Stoffel, der Besitzer der Valser Therme, äussert sich zu seinen Turmbau-Plänen. Und er weist den Vorwurf zurück, beim Kauf sei nicht alles rechtens gewesen.

Mit Remo Stoffel sprachen Daniel Foppa und Res Strehle
Remo Stoffel: «Je höher ein Objekt und je mehr Raumvolumen, desto freier fühlen sich die Gäste.» Foto: Doris Fanconi
Remo Stoffel: «Je höher ein Objekt und je mehr Raumvolumen, desto freier fühlen sich die Gäste.» Foto: Doris Fanconi

Ihr Projekt eines Nadelhochhauses für Vals ist nicht auf ungeteilte Begeisterung gestossen, die Skepsis überwiegt. Enttäuscht?

Natürlich ist das nicht sehr ermutigend, wenn man sich lange mit einem Projekt auseinandersetzt und danach in erster Linie über die Höhe des Hauses diskutiert wird. Es geht hier jedoch um eine Grundsatzfrage, wie sich der Tourismus in der Schweiz weiterentwickeln soll. Er steht vor einer technologischen Erneuerung wie das Büro vor 30 Jahren, als noch auf einer Kugelkopfschreibmaschine geschrieben wurde: Der Tourismus ist auf dem Weg von einer arbeitslastigen zu ­einer kapitallastigen Branche.

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