Zum Hauptinhalt springen

Die Unnahbare

Mit Pragmatik geht Simonetta Sommaruga die enormen Herausforderungen in der Asyl- und Europapolitik an. Die Bewährungsprobe steht noch aus. Eine Bilanz.

Selbst im Kreise Gleichgesinnter legt Sommaruga den Mantel des beherrschten Auftretens nie ganz ab. Gemälde: Robert Honegger
Selbst im Kreise Gleichgesinnter legt Sommaruga den Mantel des beherrschten Auftretens nie ganz ab. Gemälde: Robert Honegger

Der Sommer begann gut für die Justiz­ministerin. Mitte Juni passierte ihre Asylreform den Ständerat: die Einführung von rascheren Asylverfahren und einem ausgebauten Rechtsschutz für Asylsuchende. Doch dann begann eine Entwicklung, die alle bald «Flüchtlingskrise» nannten. Obwohl die Schweiz kein bevorzugtes Ziel der Menschen aus Syrien oder Afghanistan war, beherrschte das Thema die Schlagzeilen und den Wahlkampf. Aus Sicht der SVP und vieler Kommentatoren in den sozialen Medien war klar: Schuld am «Asylchaos» trägt «Gutmensch» Simonetta Sommaruga.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.