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Die UNO dürfte ihr Gastland Schweiz zur Kasse bitten

Diverse Bauten der internationalen Organisationen in Genf müssen für eine Milliarde Franken saniert werden. Der Bund rechnet mit Druck, sich finanziell zu beteiligen.

618 Millionen Franken kostet seine fällige Renovation: Der Palais des Nations in Genf.
618 Millionen Franken kostet seine fällige Renovation: Der Palais des Nations in Genf.
Reuters
Der Eigentümer wird die Sanierung kaum selber tragen können: Sitz der Internationalen Arbeitsorganisation.
Der Eigentümer wird die Sanierung kaum selber tragen können: Sitz der Internationalen Arbeitsorganisation.
Keystone
Das UNO-Viertel in Genf
Das UNO-Viertel in Genf
TA-Grafik mt
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Die Schweiz lässt sich die Präsenz der internationalen Organisationen in Genf einiges kosten, ebenso die Gaststadt selber und auch der Standortkanton. So stellt der Kanton Genf der UNO und anderen Institutionen etwa unentgeltliches Bauland zur Verfügung.

Die mit Bundesgeld alimentierte Immobilienstiftung für die internationalen Organisationen (Fipoi) wiederum sorgt dafür, dass die Begünstigten ihre Bauvorhaben zu grosszügigen Konditionen realisieren können. Hierzu offeriert sie den Organisationen unter anderem zinslose, innert 50 Jahren rückzahlbare Darlehen. Wie der aktuelle Bericht der parlamentarischen Finanzdelegation zeigt, wurde die Fipoi vom Bund zu diesem Zweck zwischen 1964 und 2010 mit 1,1 Milliarden Franken ausgestattet (372 Millionen als Schenkungen, der Rest als Darlehen).

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