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Die verirrten Vaterlandskämpfer

Heute wurde erneut ein Pnos-Mitglied wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Seit 10 Jahren provoziert die marginale Kleinpartei mit radikalen Standpunkten und inszenierten Ausrutschern.

Jung und rechtsextrem: Am 5. August 2007 schritten Pnos-Mitglieder zur alternativen 1.-August-Feier auf dem Rütli.
Jung und rechtsextrem: Am 5. August 2007 schritten Pnos-Mitglieder zur alternativen 1.-August-Feier auf dem Rütli.
Keystone

In Basel ist soeben der Prozess gegen den früheren Chef der Basler Pnos-Sektion über die Bühne gegangen. Der wegen einfacher Körperverletzung bereits vorbestrafte Philippe Eglin ist zu einer Geldstrafe von rund 10'000 Franken verurteilt worden, weil er die Echtheit der Anne-Frank-Tagebücher angezweifelt hatte. Eglin machte sich der Rassendiskriminierung schuldig, weil er die Aufzeichnungen des jüdischen Mädchens als «gefälscht» bezeichnete und behauptete, sie dienten nur der «Holocaust-Indoktrination.» Für den Tod Franks seien ferner nicht die Nazis, sondern die Alliierten verantwortlich gewesen.

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