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«Auch ausländische Casinos sollten uns sperren»

Spielsüchtige, die bei Schweizer Casinos gesperrt sind, können im grenznahen Ausland uneingeschränkt zocken. Die Politik will nun reagieren.

«Es ist wie in einer Fantasy-Welt»: Manche ausländische Casinos setzen gezielt auf spielsüchtige Schweizer als Kundschaft. Illustration: Benjamin Güdel
«Es ist wie in einer Fantasy-Welt»: Manche ausländische Casinos setzen gezielt auf spielsüchtige Schweizer als Kundschaft. Illustration: Benjamin Güdel

Die Spielsucht macht üble Sachen mit Urs. Er schiebt seine Haare nach hinten. Schuppen. Ein Ausschlag auf der Kopfhaut. Er habe ihn bekommen, weil jemand in seinem Umfeld online zockte und er fast durchdrehte.

Urs spricht mit vier Männern im Alter zwischen 30 und 70, die in Wirklichkeit anders heissen. Alle zwei Wochen treffen sie sich in einem Raum der Suchtfachstelle St. Gallen und helfen ­einander. Das Spielen hat sie erst überglücklich und dann himmeltraurig ­gemacht, wie knapp 15'000 weitere Spielsüchtige in der Schweiz.

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