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Die Wahl hinterlässt viele Verlierer

Mit drei Westschweizern im Bundesrat müssen Filippo Lombardi und Christophe Darbellay ihre Ambitionen wohl begraben. Und der SP blieb nur die Rolle als Wahlhelferin von Guy Parmelin.

Ein Verlierer stand bereits nach dem ersten Wahlgang fest: Der Schaffhauser SVP-Nationalrat Thomas Hurter, der sich während Tagen als vermeintlicher wilder Kandidat im Gespräch hielt, brachte es auf lediglich 22 Stimmen. Das Resultat des ersten Wahlgangs förderte noch eine zweite Erkenntnis zutage: Die Linke konnte sich nicht einmal auf einen gemeinsamen Sprengkandidaten verständigen, der es bis in den dritten Wahlgang hätte schaffen können. Die Grünen vereinten ihre Proteststimmen auf CVP-Nationalrätin Viola Amherd. Die SP setzte dagegen von Beginn weg auf Guy Parmelin, obwohl Fraktionschef Roger Nordmann der SVP in seiner Rede vor der Bundesversammlung faktisch die Regierungsfähigkeit absprach. Weil die SP-Strategen es während Wochen nicht schafften, die Mitte zu einer Kandidatur zu motivieren, blieb den Sozialdemokraten nur die Rolle als Wahlhelfer für jenen offiziellen SVP-Kandidaten, den sie für das kleinste Übel hielten.

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