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Die «Weltwoche» im Erklärungsnotstand

Die Zeitschrift sprach nie persönlich mit dem Informanten ihres Hildebrand-Artikels.

«Falls die Aussagen stimmen»: Chefredaktor Roger Köppel deutet an, dass die «Weltwoche» instrumentalisiert worden sein könnte.
«Falls die Aussagen stimmen»: Chefredaktor Roger Köppel deutet an, dass die «Weltwoche» instrumentalisiert worden sein könnte.
Keystone

Die «Weltwoche» hat hoch gepokert. Und verloren. In der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe stellt Star-Autor Urs Paul Engeler es als Tatsache hin, dass Philipp Hildebrand zwei Tage vor Beschluss einer Devisenmarktintervention der Nationalbank seinen Berater der Bank Sarasin telefonisch angewiesen hatte, den umstrittenen Kauf von rund 500'000 Dollar zu tätigen. Und nicht Hildebrands Frau, wie die drei Kontrollstellen Finanzaufsicht, Bankrat und PricewaterhouseCoopers in einem laut Engeler «lügenhaften» Communiqué hätten verbreiten lassen.

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