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Die zehn wichtigsten Fragen und Antworten zum Deal mit China

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang weilt heute in Bern, wo er sich mit drei Bundesräten trifft. Im Zentrum: Das Freihandelsabkommen. Um was geht es dabei eigentlich, wer profitiert, wer nicht? Die Antworten.

Eine von vielen Zwischenetappen hin zum Freihandelsabkommen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der chinesische Wirtschaftsminister Chen Deming unterzeichnen eine Vereinbarung (9. Juli 2012).
Eine von vielen Zwischenetappen hin zum Freihandelsabkommen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der chinesische Wirtschaftsminister Chen Deming unterzeichnen eine Vereinbarung (9. Juli 2012).
Keystone

1. Was ist ein Freihandelsabkommen? Mit einem Freihandelsabkommen vereinbaren zwei Staaten, in welchen Bereichen sie auf Importen aus dem Partnerstaat keine oder tiefere Zölle erheben. Die Abkommen stützen sich auf die Wirtschaftstheorie des freien Handels: Diese besagt, dass zwei Länder sich wirtschaftlich besser entwickeln, wenn die Zölle möglichst tief sind und sich jede Volkswirtschaft auf ihre Stärken konzentriert. Die Schweiz ist mit den Ländern der EU und 35 weiteren Ländern über ein Freihandelsabkommen verbunden. Mit den USA besteht kein Abkommen. Entsprechende Verhandlungen scheiterten im Jahr 2006. Dies vor allem wegen des Widerstands der Bauern. Sie fürchteten sich vor Billigimporten von Landwirtschaftsprodukten.

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