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Die Zeichen stehen auf Rechtsrutsch

Ein Jahr vor den Wahlen 2015 präsentiert sich die Lage für das Mitte-links-Lager bedrohlich. SVP-Kernthemen werden 2015 die Agenda dominieren. Was der GLP droht.

Der leere Nationalratssaal: Nächstes Jahr werden hier neue Parlamentarier Platz nehmen.
Der leere Nationalratssaal: Nächstes Jahr werden hier neue Parlamentarier Platz nehmen.
Peter Klaunzer, Keystone

Es könnte eine folgenschwere nationale Entwicklung sein, die letzte Woche in St. Gallen ihren Anfang genommen hat – eine Entwicklung mit der national bekannten Patientenschützerin Margrit Kessler als erstem Opfer. Am Montag ­gaben die St. Galler Sektionen von CVP, BDP und EVP bekannt, bei den eidgenössischen Wahlen 2015 mit einer Listenverbindung anzutreten. Das bedeutet, dass eine Stimme für eine dieser drei Parteien je nach Konstellation auch einer ihrer Partnerinnen zugutekommen kann. Bei den Wahlen 2011 waren es noch die St. Galler Grünliberalen (GLP), die von einer solchen Liaison profitierten: Margrit Kessler, die Grünliberale, hat ihr Nationalratsmandat wesentlich der Listenverbindung mit der BDP zu verdanken. Jetzt, als Verstossene, müssen die GLP und Kessler um ihren Sitz zittern.

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