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«Diese 20'000 Menschen sind ein starkes Zeichen an die Politik»

Die AKW-Region Beznau/Leibstadt lag am Sonntag in den Händen der AKW-Gegner. Und sie kamen in Scharen. Redaktion Tamedia berichtete live.

Ein starkes Zeichen an die Politik: Grossaufmarsch heute im aargauischen Kleindöttingen bei Beznau.
Ein starkes Zeichen an die Politik: Grossaufmarsch heute im aargauischen Kleindöttingen bei Beznau.
Jan Derrer
Ein Hauch von Hippie-Folklore: Demogelände in Kleindöttingen.
Ein Hauch von Hippie-Folklore: Demogelände in Kleindöttingen.
Jan Derrer
... Siggenthal-Würenlingen. Hier beginnt Protestmarsch zum Kundgebungsgelände in Kleindöttingen.
... Siggenthal-Würenlingen. Hier beginnt Protestmarsch zum Kundgebungsgelände in Kleindöttingen.
Jan Derrer
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Zusammenfassung An der grössten Anti-AKW-Kundgebung seit 25 Jahren haben rund 20'000 Personen am Sonntag im Kanton Aargau gegen die Atomenergie demonstriert. Der von der Gruppe «Menschenstrom gegen Atom» organisierte Protestmarsch verlief friedlich. Die Organisatoren, ein Zusammenschluss von 150 linken und ökologischen Gruppierungen, und die Aargauer Kantonspolizei machten gleichlautende Angaben zur Zahl der Demonstrierenden. Unter den Teilnehmenden am Protestmarsch befanden sich viele junge Menschen und Familien, aber auch ältere AKW-Gegner. Sie waren am Morgen in Sonderzügen und -bussen aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland zum AKW Beznau gereist. «Die Zukunft ist erneuerbar», «AKW, nein danke» oder «Thurgau, Aargau, Bezgau» – diese Slogans standen auf den zahlreich mitgeführten Transparenten. Politische Parteien wie SP und Grüne verteilten Fahnen und sammelten Unterschriften für eine Volksinitiative zum Atomausstieg. Die Demonstranten forderten in einem Brief an den Bundesrat den Ausstieg aus der Atomenergie. In der Schweiz dürften keine neuen AKW gebaut werden. Stattdessen sollten erneuerbare Energien gefördert werden. Die älteren AKW Mühleberg BE und Beznau AG müssten vom Netz genommen werden. (sda)

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