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Diese SRG-Sender müssen um ihre Zukunft bangen

Obwohl der Auslanddienst zuletzt an Reichweite zulegte, könnten seine Tage bald gezählt sein. Dies weil der Bundesrat der Plattform den Geldhahn zudrehen will. Heute teilen sich Bund und SRG die Kosten von gut 26 Millionen Franken. Stimmt das Parlament der Marschrichtung des Bundesrates zu, dürfte dies das Ende von Swissinfo sein. Mit Swissinfo identifiziert sich allerdings ein beträchtlicher Teil der «fünften Schweiz» im Ausland, immerhin 650'000 an der Zahl.
Mit zwei TV- und drei Radiosendern der SRG gilt das Tessin als «überversorgt». Das findet mittlerweile sogar SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr. Dass die SRG im Südkanton den Rotstift ansetzt, dafür spricht auch, dass die italienischsprachigen Programme ohne die Quersubventionen aus der Deutschschweiz nie finanziert werden könnten. Nicht weniger als 1028 Vollzeitstellen beträgt der Personalbestand der SRG im Tessin. Vom Betriebsaufwand von über 250 Millionen Franken (2008) liesse sich wohl ein beträchtlicher Teil einsparen. Im Bild: RTSI-Direktor Dino Balestra.
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