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Dioxin im Fleisch aus naturnaher Produktion

Der Bund hat im Fleisch von zwei naturnah produzierenden Bauernhöfen Dioxin entdeckt. Bei einem waren die Werte so hoch, dass er kein Fleisch mehr verkaufen darf.

Eine trügerische Idylle: Das Bundesamt für Gesundheit hat den Verdacht, dass gerade Kühe, die viel auf der Weide sind,  hohe Dioxinwerte aufweisen (Symbolbild).
Eine trügerische Idylle: Das Bundesamt für Gesundheit hat den Verdacht, dass gerade Kühe, die viel auf der Weide sind, hohe Dioxinwerte aufweisen (Symbolbild).
Keystone

Ausgerechnet Bauern, die naturnah produzieren, haben gemäss neuen Messungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ein Problem mit Umweltschadstoffen. Die Bundesbehörde hat bei einer Untersuchung im Rind- und Kalbfleisch eines Bündner Bauern das krebserregende Gift PCB gefunden. PCB zählt zu den dioxinähnlichen Stoffen (siehe Kasten). Die gemessenen Werte sind so hoch, dass der Bauer seine Produkte nicht mehr verkaufen darf. Bereits produziertes Fleisch musste vernichtet werden. Fleisch ist die Haupteinnahmequelle des Bauern. Er betreibt Mutterkuhhaltung. Sie gilt als naturnahe Produktion, weil die Tiere auf Weiden aufwachsen. Die Bündner Kantonsbehörde hat über den Fall bislang nicht informiert.

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