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Diskriminierendes Blutspenden-Verbot

Ein Franzose wehrte sich, weil ihm als Homosexuellem das Blutspenden verboten wurde. Ein Gutachten des EU-Gerichtshofs gibt ihm recht und fordert neue Regeln.

Wegen der erhöhten Quote HIV-Infizierter bei Schwulen dürfen sie auch in der Schweiz generell kein Blut spenden. Foto: Keystone
Wegen der erhöhten Quote HIV-Infizierter bei Schwulen dürfen sie auch in der Schweiz generell kein Blut spenden. Foto: Keystone

«Alle sind Empfänger – alle sind Spender», lautet das Motto, das auf der Facebook-Seite von Geoffrey Léger prangt. Seit man ihm 2009 eine Blutspende verweigert hat, weil er homosexuell ist, kämpft der französische Aktivist für sein Recht auf Spenden. Soeben hat er einen kleinen Sieg errungen: Der Generalanwalt des Gerichtshofs der Europäischen Union hat sich mit seinem Fall beschäftigt und nennt das Spendenverbot für Homosexuelle in einem Gutachten eine «offenkundige indirekte Diskriminierung».

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