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Diskussion um Vaterschafts- und Elternurlaub wird neu lanciert

Der Bundesrat präsentiert mehrere Modelle für einen Elternurlaub. Er selbst ist gegen eine solche Regelung, die das Parlament bereits mehrfach verworfen hat.

Hat den Bericht des Bundesrats initiiert: Ständerätin Anita Fetz (SP, BS).
Hat den Bericht des Bundesrats initiiert: Ständerätin Anita Fetz (SP, BS).
Keystone

In der EU sind die Länder verpflichtet, einen Elternurlaub von mindestens vier Monaten zu gewähren. Und jeder Elternteil, also auch der Vater, muss mindestens einen der vier Monate beziehen. Darüber hinaus können die Länder den Elternurlaub frei gestalten. Besonders grosszügig sind die Skandinavier: In Schweden beispielsweise haben Mütter und Väter zusammen Anrecht auf 17 Monate bezahlten Urlaub pro Kind. Die Deutschen wiederum gewähren Eltern nach der Geburt eines Kindes 12 Monate Urlaub bei zwei Dritteln des letzten Nettoeinkommens, höchstens aber 1800 Euro. Teilen sich die Eltern den Urlaub, erhalten sie das Geld während 14 Monaten. Ein Elternteil muss dabei mindestens zwei und kann höchstens zwölf Monate beziehen.

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