Zum Hauptinhalt springen

Der Mann, dem Frauen vertrauen und den Männer beneiden

Als Kind wollte Franz Fischlin Wale retten. Jetzt fragt er sich, wie man die Medien retten kann – und lanciert deshalb ein neues Sendegefäss beim Schweizer Fernsehen.

Musterknabe unter den SRF-Moderatoren: Franz Fischlin. Foto: Aura
Musterknabe unter den SRF-Moderatoren: Franz Fischlin. Foto: Aura

Jeden Abend blickt die Nation auf Franz Fischlin, den Musterknaben unter den SRF-Moderatoren. Die «Tagesschau» ist die wichtigste Sendung auf SRF und Fischlin ihr prominentestes Aushängeschild: der Mann, dem Frauen vertrauen und den Männer beneiden. Keine Krise, der er nicht mit stahlblauem Blick standhält; kein Ereignis, das ihn aus der Fassung bringen könnte. Damit ist der 52-Jährige gleich in mehrfacher Hinsicht die grosse Ausnahme: Journalisten stehen unter dem Generalverdacht der Inkompetenz – er hingegen erzielt in Rankings höchste Glaubwürdigkeitswerte. Selbst SRG-Kritiker loben ihn. Und die SRG mag mit der knappen Abstimmung zum RTVG abgewatscht worden sein – doch über Fischlin fällt kein böses Wort.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.