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Doppelzüngiges Moralisieren

Die Kirche will Bischof Huonder nicht in die Schranken weisen.

Für Bischof Vitus Huonder ist praktizierte Homosexualität ein todeswürdiges Vergehen, was er mit dem Buch Levitikus untermauert. In seiner Rede am Kongress «Freude am Glauben» im deutschen Fulda hat der homophobe Bischof eine Grenze überschritten, die ihn der Gesellschaft vollends entfremdet.

Da wird ihm auch seine Beschwichtigungsstrategie nicht helfen. Kaum brandete Empörung gegen seine ungeheuerlichen Aussagen auf, bedauerte er, dass gewisse Medien diese als Herabsetzung Homosexueller verstanden hätten. So aber sei das nicht gemeint gewesen. Wie dann, Herr Huonder?

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