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Dritter Guantánamo-Häftling stellt Asylgesuch in der Schweiz

Nachdem bereits ein Libyer und ein Algerier einen Antrag stellten, hofft nun erneut ein Mann auf Asyl in der Schweiz.

Der Angehörige der chinesisch-muslimischen Minderheit der Uiguren hat das Gesuch zum Beginn der Woche eingereicht. Alle drei von den USA freigesprochenen Männer erhalten laut Bundesamt für Migration (BFM) keine Sonderbehandlung. BFM-Sprecher Jonas Montani: «Die Anfragen werden nach den Kriterien des Asylgesetzes und auf dieselbe Weise wie alle Gesuche aus dem Ausland behandelt.»

Das erste Asylgesuch hatte der Anwalt eines libyschen Staatsbürgers im Juni eingereicht. Dieser sitzt seit 2001 im Gefangenenlager in Kuba. Sein Schicksal dürfte laut Montani in den nächsten Wochen besiegelt werden. Das zweite Gesuch wurde im Juli von einem Algerier eingereicht.

Die drei Männer können das Gefangenenlager laut Amnesty International nur verlassen, wenn sie ein anderer Staat aufnimmt. Es sei für die drei Gefangenen unmöglich, in ihr Heimatland zurückzukehren, da sie dort erneut eingesperrt würden.

SDA/oku

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