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So viele Schweizer wurden enteignet

Kann der Staat nach der Asylgesetzrevision den Bürgern ihre Häuser wegnehmen? Gegner des Gesetzes warnen genau davor. Neue Zahlen zeigen, ob diese Angst begründet ist.

Renaissance statt Resistance: Das «Nagelhaus» in Zürich West muss einer Zufahrtsstrasse weichen. Foto: Dominique Meienberg
Renaissance statt Resistance: Das «Nagelhaus» in Zürich West muss einer Zufahrtsstrasse weichen. Foto: Dominique Meienberg

Enteignet der Staat seine Bürger, löst das Emotionen aus – besonders wenn es um Häuser geht. Ein berühmter Fall ist das «Nagelhaus» im trendigen Quartier Zürich-West. Weil das charmante Altbau-Mehrfamilienhaus der geplanten Zufahrtsstrasse zum Maag-Areal mit Hotel und Luxuswohnungen im Weg steht, wollen es die Behörden der Stadt und des Kantons abreissen. Hausbesitzer und Mieter wehrten sich jahrelang gegen die drohende Enteignung – das umstrittene Gebäude wurde als «Nagelhaus» von Zürich bekannt. Im September 2014 unterlagen die Hausbesitzer schliesslich vor Bundesgericht. Sie werden nun für den Verlust ihrer Liegenschaft entschädigt.

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