Zum Hauptinhalt springen

Echter Tibeter, falscher Hirte

Ein Tibeter hat versucht, mit einer erfundenen Lebensgeschichte Asyl in der Schweiz zu erhalten. Vergeblich, wie das höchste Gericht in einem Grundsatzurteil entschieden hat.

Beweislast umgekehrt: Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen fällte einen Grundsatzentscheid über Ausschaffung von Tibetern, die ihre wahre Herkunft verschleiern.
Beweislast umgekehrt: Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen fällte einen Grundsatzentscheid über Ausschaffung von Tibetern, die ihre wahre Herkunft verschleiern.
Gaetan Bally, Keystone

Er sei Hirte, habe nie eine Schule besucht und sei in einem kleinen Dorf in Tibet aufgewachsen. Seit dem 12. Dezember 2010 wird der Mann laut eigenen Aussagen von der chinesischen Geheimpolizei verfolgt – doch das Bundesverwaltungsgericht glaubt ihm seine Geschichte nicht, wie aus einem jüngst publizierten Urteil hervorgeht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.