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Ecopop will für Auslandschweizer eine Ausnahme

Politiker warnen, die Initiative «Stopp der Überbevölkerung» richte sich auch gegen emigrierte Schweizer. Was man bei Ecopop dazu sagt.

«Die Schweiz trägt für ihre ausgewanderten Bürger eine Verantwortung»: Ecopop-Geschäftsführer Andreas Thommen.
«Die Schweiz trägt für ihre ausgewanderten Bürger eine Verantwortung»: Ecopop-Geschäftsführer Andreas Thommen.
Keystone

Heute Donnerstag wird der Nationalrat seine Parole zur Ecopop-Initiative fassen. Zu erwarten ist ein wuchtiges Nein, wie die Voten während der Debatte am Dienstag gezeigt haben. Mehrfach geäussert wurde dabei ein Argument, das die rund 700'000 Auslandschweizer betrifft: Das Volksanliegen, das die Zuwanderung per saldo auf etwa 16'000 Personen jährlich begrenzen würde, gefährde das Rückkehrrecht der Emigrierten. Sei die Wachstumsgrenze erreicht, könnten die im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer womöglich nicht mehr zurück in die Heimat, warnten etwa Kurt Fluri (FDP, SO), Bea Heim (SP, SO) oder Marianne Streiff (EVP, BE). Die Schweiz würde also ihren eigenen Bürgern die Tür verschliessen.

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