Zum Hauptinhalt springen

Edelberater für Atomaufsicht

Für 50'000 Franken hat die Bundesbehörde eine der mächtigsten PR-Agenturen der Schweiz engagiert. Dokumente zeigen, wie das Lobbying aufgezogen wurde.

Volle PR-Kraft voraus: Das Nuklearinspektorat (Ensi) ging mit einer teuren Agentur in die Kommunikationsoffensive. Im Bild ist das Atomkraftwerk Leibstadt. (Archivbild)
Volle PR-Kraft voraus: Das Nuklearinspektorat (Ensi) ging mit einer teuren Agentur in die Kommunikationsoffensive. Im Bild ist das Atomkraftwerk Leibstadt. (Archivbild)
Keystone

Eigentlich machen die Bundesbehörden schon ziemlich viel für gute Presse in eigener Sache: Kaum mehr eine Stelle, die ihre Medienabteilung in den letzten Jahren nicht deutlich ausgebaut hätte. Wenn es aber heikel wird, verhält sich die Verwaltung inzwischen wie eine Bank, die unsaubere Geschäfte machte: Sie engagiert eine PR-Agentur. Das beweist der Fall der Atomaufsicht, der jetzt publik wird. Seit längerem beschäftigt das Nuklearinspektorat (Ensi) drei Mediensprecher – doch das ist offenbar nicht genug. Als die Not gross war, brauchte die Behörde die Hilfe der teuersten PR-Agentur der Schweiz.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.