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«Ein Ablenkungsmanöver unter der Gürtellinie»

Christoph Blocher sieht in FDP-Präsident Philipp Müller einen heimlichen Lobbyisten für die PR-Agentur Farner. Diese betreut den Konkurrenten von Gripen-Produzent Saab. Was ist von der Anschuldigung zu halten?

«Über dieses Thema haben wir nie gesprochen». FDP-Präsident Philipp Müller.
«Über dieses Thema haben wir nie gesprochen». FDP-Präsident Philipp Müller.
Keystone

Die jüngsten Vorwürfe von SVP-Nationalrat Christoph Blocher an die Adresse von FDP-Präsident Philipp Müller sind heftig. Im Interview auf Teleblocher macht der Alt-Bundesrat Müller zum Komplizen der PR-Agentur Farner, weil dieser sich in einem Interview mit der NZZ kritisch zum Gripen-Deal äusserte. Das ist insofern brisant, als dass die PR-Agentur Farner für den französischen Kampfjethersteller Dassault arbeitet. Dieser wiederum war mit seinem Modell Rafale im Bieterwettkampf für die Modernisierung der Schweizer Luftwaffe unterlegen. SVP-Stratege Christoph Mörgeli schreibt heute auf Twitter: «FDP-Müller als Lobbyist der Agentur Farner und des Dassault-Kampfflugzeugs enttarnt.»

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