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Ein Beitrag zum Generationenwerk

Am 9. Februar zeigen die Stimmenden, was ihnen die Bahn wert ist.

Das Schienennetz muss gleichzeitig unterhalten und ausgebaut werden: Viadukt über das Gleisfeld vor dem Zürcher Hauptbahnhof.
Das Schienennetz muss gleichzeitig unterhalten und ausgebaut werden: Viadukt über das Gleisfeld vor dem Zürcher Hauptbahnhof.
Alessandro Della Bella, Keystone

Die Schweiz hat schon vor dem 9. Februar über den Bahnausbau abgestimmt, sozusagen mit den Füssen: 1,2 Millionen Fahrgäste fahren heute jeden Tag Zug. Das sind 60 Prozent mehr als vor 20 Jahren, und bis 2030 werden es nochmals 60 Prozent mehr sein.

Somit vollzieht der Bund mit der Vorlage nur, was ihm das Volk mit seinem Verhalten aufgetragen hat: Er sorgt dafür, das künftig genug Geld für die Bahn bereitliegt. Es braucht mehr Mittel für den Unterhalt als bisher und auch mehr Mittel für den Ausbau; bis zum Jahr 2025 sollen 19 Projekte realisiert werden, die zusammen 6,4 Milliarden Franken kosten. So muss der Bund mehr Geld als bisher für Unterhalt und Ausbau zur Seite legen, statt 4 sind es künftig 5 Milliarden pro Jahr. Dafür schafft er den Bahninfrastrukturfonds; der Finöv-Fonds, mit dem er Grossprojekte wie die Neat finanzierte, läuft bald aus. Die Vorlage heisst kurz Fabi oder lang «Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur».

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