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«Ein bis drei Jahre in Notsiedlungen»

Thomas Büeler reist für das Rote Kreuz weltweit nach Erdbeben in Katastrophengebiete. Er sagt, was die Betroffenen in Norcia nun brauchen – und womit man ihnen keinen Gefallen macht.

«Nach einer solchen Katastrophe sind die Menschen wie paralysiert, am Boden zerstört», sagt Thomas Büeler: Zwei Männer im Dorf Pescara del Tronto. (24. August 2016)
«Nach einer solchen Katastrophe sind die Menschen wie paralysiert, am Boden zerstört», sagt Thomas Büeler: Zwei Männer im Dorf Pescara del Tronto. (24. August 2016)
Crocchioni, Keystone

Sie sind regelmässig nach Erdbeben vor Ort im Einsatz. Was brauchen die Menschen in Norcia nun?

Das Grundlegende: medizinische Hilfe, Elektrizität, Duschen und Toiletten, Camps und Zelte zum Übernachten. Alles muss sehr rasch aufgebaut werden. Die ersten Tage nach dem schweren Erdbeben in L'Aquila von 2009, rund 80 Kilometer vom Epizentrum des jetzigen Bebens entfernt, lebten die Menschen aus Angst vor Nachbeben in ihren Autos.

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