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«Ein Brief von Herrn Schmidheiny hätte meinem Mann Frieden gegeben»

Das Werkgelände der Eternit AG in Niederurnen um 1972. In diesem Jahr arbeitete auch jener Mann als damals unter 15-Jähriger in den Schulferien für das Unternehmen, dessen Nachkommen heute vor Bundesgericht recht bekommen haben. Der Mann ist als Folge seines Schulferieneinsatzes 2007 an Brustfellkrebs verstorben.
Das Schweizer Fernsehen drehte einen Dokumentarfilm über M. J. und einen weiteren Mann, der an Asbest erkrankt war. J. kämpfte mit der Asbestopfervereinigung auf gerichtlichem Weg um Genugtuung. Zuvor versuchte er mit Briefen an den früheren Eternit-Eigentümer Stephan Schmidheiny, diesem eine Entschuldigung und Unterstützung abzuringen.
Stephan Schmidheiny hat seine Beteiligungen an der Eternit AG Ende der Achtzigerjahre verkauft. Sollte das Urteil gegen ihn in Italien rechtskräftig werden, könnte der 66-Jährige die Schweiz nicht mehr verlassen.
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