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Ein erfrischend undiplomatischer Diplomat

Staatssekretär Peter Maurer ist Calmy-Reys Mann für schwierige Fälle. Im Streit mit Libyen spann er die Fäden. Nun sprach der Spitzendiplomat offen über die Reise nach Tripolis und sagte sogar Undiplomatisches.

Immer im Hintergrund, aber voll dabei: Spitzendiplomat Peter Maurer (m.) bei der Ankunft von Max Göldi und Micheline Calmy-Rey in Zürich.
Immer im Hintergrund, aber voll dabei: Spitzendiplomat Peter Maurer (m.) bei der Ankunft von Max Göldi und Micheline Calmy-Rey in Zürich.
Reuters

Sein Gesichtsausdruck gestern im «Club» von SF wechselte zwischen Erschöpfung und spitzbübischer Freude. Denn er, Peter Maurer, zog im Hintergrund die Fäden für die Freilassung von Max Göldi. Natürlich entspricht es nicht der feinen diplomatischen Art, sich in den Vordergrund zu stellen. Aber wenn er schon von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey ins Fernsehstudio geschickt wurde, wollte er sich nicht zurückhalten – hatte man das Gefühl. Und was dieser Spitzendiplomat von sich gab, war zwar wohldosiert, gab aber dennoch Einblick in das sonst diskrete Geschäft der Diplomatie.

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