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Ein erstes politisches Ja zur Ehe für Homosexuelle

Die nationalrätliche Rechtskommission spricht sich dafür aus, dass gleichgeschlechtliche Paare vollwertig heiraten dürfen. Mitgeholfen bei dem Entscheid hat auch die CVP.

Von Fabian Renz, Bern
Die grünliberale Initiative für eine «Ehe für alle» hat in Bern eine erste Hürde genommen. Foto: AFP, Getty Images
Die grünliberale Initiative für eine «Ehe für alle» hat in Bern eine erste Hürde genommen. Foto: AFP, Getty Images

Es gibt die eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle, doch die sei eine «Ehe zweiter Klasse», monieren die Grünliberalen. Sie wollen es schwulen und lesbischen Paaren ermöglichen, denselben zivilrechtlichen Status wie heterosexuelle Ehepaare zu erlangen – und sie können nun einen Erfolg verbuchen: Die Rechtskommission des Nationalrats hat gestern den grünliberalen Vorstoss «Ehe für alle» mit 12 zu 9 Stimmen gutgeheissen. Zum ersten Mal will damit eine politische Ins­tanz in der Schweiz gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften offiziell die Option der Eheschliessung eröffnen – und diese Option nicht nur im Zivilgesetzbuch, sondern sogar in der Bundesverfassung verankern.

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