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Die Schweiz ist ein gespaltenes Land

Die Wahlen haben unser Land weiter polarisiert. Das sind schlechte Vorzeichen für die anstehenden Reformen.

Das Resultat ist historisch: Die SVP übertrifft laut Hochrechnung bei Redaktionsende ihr bisher höchstes Resultat von 2007, als sie 28,9 Prozent erzielte. Im Nationalrat bringt ihr das zusätzlich 11 Sitze ein – und zusammen mit der FDP und weiteren Rechtsparteien eine hauchdünne Mehrheit. Nun sind sich SVP und FDP bei weitem nicht in allen Themen einig, so etwa bei der Zukunft der bilateralen Verträge. Als Korrektiv zum Nationalrat wirkt zudem der weniger stark polarisierte Ständerat. Dennoch wird sich in der nächsten Legislatur gegen den Willen von SVP und FDP nur wenig bewegen. Und die SVP wird den zweiten Bundesratssitz mit Nachdruck einfordern. An ihr ist es nun, überzeugende Kandidaten zu präsentieren.

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