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Ein Kind mit Fieber ist für Eltern oft ein Notfall

Notfallstationen und telefonische Beratungsdienste verzeichnen hohe Zuwachsraten. Woran das liegt.

Seit letztem November betreiben die Kinderkliniken Zürich, Bern, Basel, Luzern, Winterthur und Chur ihre telefonische Notfallberatung gemeinsam. Insgesamt wählten Eltern letztes Jahr 75'000-mal die kostenpflichtige Beratungsnummer eines der sechs Spitäler. Allein im Kinderspital Zürich gingen 2015 über 20 000 Anrufe ein. Häufig handelt es sich bei den Patienten um Kleinkinder, die Fieber haben oder gestürzt sind. Ziel des Beratungstelefons sei es, dass das Kind wenn möglich zu Hause behandelt werde, sagt Georg Staubli, Leiter der Notfallstation des Kinderspitals Zürich. Wie viele Besuche auf der Notfallstation mit der Telefonberatung vermieden werden, lasse sich aber nicht sagen.

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