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Ein Leben als Sklavin in der reichen Schweiz

Lina Zingg war Dienstmagd, Putzfrau, Köchin und Kindermädchen in einem – 50 Jahre lang und unfreiwillig. Die Geschichte einer Versklavung in gutbürgerlichem Milieu.

Waschen gehörte zu Lina Zinggs täglichen Aufgaben. Foto: Philip Gendreau (Bettmann, Corbis)
Waschen gehörte zu Lina Zinggs täglichen Aufgaben. Foto: Philip Gendreau (Bettmann, Corbis)

«Am 26. Januar 2011 wird Lina Zingg aus ihrer Leibeigenschaft befreit. Sie hat während 53 Jahren ein und derselben Herrin gedient. Als Dienstmädchen in einem Privathaushalt. Ohne freien Tag, ohne Ferien, ohne Lohn. Sie wurde zudem missbraucht und misshandelt. Ihr Martyrium stand all die Jahre unter dem behördlichen Segen der Vormundschaft.»

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