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Ein Mäzen zwischen Missen und Heimkindern

Der schillernde Zuger Unternehmer Guido Fluri rettete die Miss-Schweiz-Wahlen. Er ist aber vor allem sozial engagiert. Jetzt eröffnet seine Stiftung eine nationale Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder.

Vincenzo Capodici
Mahnmal gegen das Vergessen: Das frühere Kinderheim im solothurnischen Mümliswil ist jetzt ein Begegnungs- und Ausstellungsort, der an die Heim- und Verdingkinder erinnert.
Mahnmal gegen das Vergessen: Das frühere Kinderheim im solothurnischen Mümliswil ist jetzt ein Begegnungs- und Ausstellungsort, der an die Heim- und Verdingkinder erinnert.

Es gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Schweizer Geschichte: Das Schicksal von Heim- und Verdingkindern sowie anderer Opfer von fürsorgerischen Massnahmen. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden zehntausende Kinder fremd platziert – wegen Armut, Verwahrlosung, Unehelichkeit, Tod oder Scheidung der Eltern. Nicht selten mussten diese Kinder psychische und physische Gewalt erleiden, oder auch sexuelle Übergriffe. Sie wurden ausserdem auf Bauernhöfen als Knechte ausgebeutet sowie in Kinderheime gesteckt, wo sie fragwürdigen Erziehungsmethoden ausgesetzt waren.

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