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Ein schrecklicher Tag für die SVP, ein grosser Tag für die Schweiz

Bei der heutigen Abstimmung, die zu einem deutlichen Nein zur Durchsetzungsinitiative führte, passierten drei verblüffende Dinge.

MeinungVon Constantin Seibt
Verloren: SVP-Spitze beim «Abstimmungshöck» in Einsiedeln. (28. Februar 2016)
Verloren: SVP-Spitze beim «Abstimmungshöck» in Einsiedeln. (28. Februar 2016)
Keystone

Es war der verrückteste, leidenschaftlichste, wichtigste Abstimmungskampf seit Jahren. Und das Resultat zur Durchsetzungsinitiative ist – 58,9 Prozent Nein.

Es ist schwierig, dieses Nein zu überschätzen. Bei der Initiative ging es um sehr viel: sowohl politisch wie privat. Politisch um die Frage, ob der Schweizer Staat radikal umgebaut werden sollte. Und privat für 25 Prozent der Bevölkerung, ob sie vor Gericht zu Bürgern zweiter Klasse degradiert werden sollten.

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