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Ein Sololauf wird immer wahrscheinlicher

Im Bundesrat sinken die Hoffnungen, sich mit der EU in der Zuwanderungsfrage einigen zu können. Versuchen will man es trotzdem – bei Gesprächen in der Mongolei.

Laut Schneider-Ammann gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich die EU «technischen» Gesprächen aufgrund des Brexit verweigern könnte: Der Bundespräsident am Jahrestreffen der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
Laut Schneider-Ammann gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich die EU «technischen» Gesprächen aufgrund des Brexit verweigern könnte: Der Bundespräsident am Jahrestreffen der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Es sei klar, dass die Suche nach einer gemeinsamen Lösung «nicht einfacher geworden ist». So wertete Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (FDP) gestern vor den Medien die Folgen des Brexit für die laufenden Gespräche zwischen Schweiz und EU. Entpackt man den Satz von der diplomatischen Watte, dann heisst das: Im Bundesrat stuft man die Chancen, die Zuwanderungsinitiative im Einvernehmen mit der EU umsetzen zu können, mittlerweile pessimistisch ein.

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