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Ein Start mit schwerer Hypothek

Bei den Grünen ziehen künftig Adèle Thorens und Regula Rytz den Karren. Im rechten Flügel dürfte ob der Niederlage von Bastien Girod einige Unruhe aufkommen. Ein Kommentar.

Matthias Chapman

«Erster Wahlgang Ko-Präsidium: Adèle 183. Regula 127 Gewählt. Bastien 68 Geri 23 Esther 18 #DVgrüne #VertsAD», lautete der Tweet von Balthasar Glättli um 16.12 Uhr. Es war der Schlusspunkt nach stundenlangem Prozedere an der Delegiertenversammlung der Grünen im genferischen Carouge. Zuvor hielt der Zürcher Glättli die Schweiz via dutzende Tweets auf dem Laufenden.

Nun sind es mit Adèle Thorens und Regula Rytz also zwei Frauen, die für die Grünen den Kampf um Stimmen und Macht aufnehmen. Und sie starten mit einer schweren Hypothek. Es lief zuletzt nicht rund bei der Ökopartei: Die Wahlen im Herbst gingen verloren, beim wichtigsten Thema AKW-Ausstieg haben andere die Führung übernommen, der angepeilte Bundesratssitz ist in weite Ferne gerückt und die Abspaltung der Grünliberalen ist noch immer nicht verdaut.

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