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Ein zu strenges Leben nach dem Koran

Eine Schwester der Basler Handschlag-Verweigerer musste vor ihrer Familie in ein Frauenhaus fliehen.

Imam I.S., Vater der beiden Therwiler Handschlag-Verweigerer, in der König-Faysal-Moschee in Basel.
Imam I.S., Vater der beiden Therwiler Handschlag-Verweigerer, in der König-Faysal-Moschee in Basel.
Jürgen Endres
Die Handschlag-Verweigerer A. und N. in der Basler König-Faysal-Moschee, wo ihr Vater als Imam amtet.
Die Handschlag-Verweigerer A. und N. in der Basler König-Faysal-Moschee, wo ihr Vater als Imam amtet.
Matthias Willi
Die Minderjährige Tochter B. ist aus dem strengen Elternhaus in ein Frauenhaus geflohen: Zwei Studentinnen beim Lernen an der Universität Zürich.
Die Minderjährige Tochter B. ist aus dem strengen Elternhaus in ein Frauenhaus geflohen: Zwei Studentinnen beim Lernen an der Universität Zürich.
Petra Orosz, Keystone
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Der Vater der Handschlag-Verweigerer, der zwei Buben, die in Therwil ihrer Lehrerin die Hand nicht mehr reichen, wird als Imam in der König-Faysal-Moschee in Basel in den höchsten Tönen gepriesen: «Er ist ein Vorbild für uns Muslime», sagt Arab Nabil, Geschäftsführer der König-Faysal-Stiftung, die wegen ihrer undurchsichtigen Finanzierung ins Visier der Behörden geraten ist. Nabil findet über den Imam I.S., der freitags in seiner Moschee predigt, nur gute Worte. I.S. sei ein Friede suchender Imam. Kommt es zu Konflikten zwischen Behörden und jungen, gläubigen Muslimen, dann finde er immer Lösungen. Imam I.S., der für sich und seine Familie den Schweizer Pass beantragt hat, wird dargestellt als bester Jugendarbeiter, als engagierter Vater von zwei Söhnen im Alter von 14 und 15 Jahren sowie vier Töchtern. Mehr als orientalische Erzählkunst sind die Aussagen aus der Moschee aber nicht.

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