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Eine baskische Aktivistin bringt die Schweiz in ein Dilemma

Liefert die Schweiz Nekane Txapartegi an Spanien aus, hat sie ein politisches Problem. Wenn sie es nicht tut, auch. Nun spricht die Baskin erstmals seit ihrer Verhaftung.

Alan Cassidy
Befreit Nekane: Ende September gingen für die Aktivistin rund 200 Personen in Bern auf die Strasse. Foto: Franziska Rothenbuehler
Befreit Nekane: Ende September gingen für die Aktivistin rund 200 Personen in Bern auf die Strasse. Foto: Franziska Rothenbuehler

An einem Morgen im Frühling, es war der 6. April dieses Jahres, schlug die Polizei zu. In Zürich verhaftete sie Nekane Txapartegi, eine 43-jährige ehemalige Politikerin einer Kleinstadt im Baskenland. Sieben Jahre hatte sie in Zürich gelebt, versteckt, auf der Flucht vor der spanischen Justiz, die sie mit einem internationalen Haftbefehl suchte. Doch wann die Schweiz Txapartegi ausliefert, ob sie es überhaupt je tut: Das ist alles nicht klar. Ihr Fall ist für die Schweiz ein politisches Problem.

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