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«Eine Familie erhält gut und gern 5600 Franken Sozialhilfe»

Der Sozialvorsteher von Köniz, SVP-Grossrat Ueli Studer, verlangt eine Reduktion der Ansätze der Sozialhilfe. Sie sei zu grosszügig und verhindere den Arbeitsanreiz. Er nennt Beispiele.

Sozialhilfebezüger seien nicht zwingend die Ärmsten, sagt Studer.
Sozialhilfebezüger seien nicht zwingend die Ärmsten, sagt Studer.
Andreas Blatter

Herr Studer, warum wollen Sie die Sozialhilfe kürzen?Ueli Studer: Bekanntlich muss der Kanton Bern stark sparen, wenn er seinen Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen will. In der Sozialhilfe sind die Kosten in den letzten Jahren massiv gestiegen. Da liegt es nahe, auch hier nach Kostenoptimierungen zu suchen. Aus meiner Sicht drängt sich eine Kürzung auch aus anderen Gründen auf. Sozialhilfebezüger erhalten heute im Vergleich mit Erwerbstätigen zu viel Geld.

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